„Teuflisch Virtuos“, Klavierkonzert mit Christian Seibert (Frankfurt/Oder)

Bad Saarower Klavierkonzert

 

„Teuflisch Virtuos “ – Ein außergewöhnliches Programm, mit Werken von Mozart, Gershwin, van Beethoven, Liszt und Scharwenka präsentiert Christian Seibert im Scharwenka Kulturforum.

Programm:

Xaver Scharwenka

Humoreske op. 73 nr. 1

Wolfgang Amadeus Mozart

Klaviersonate D-dur KV 284 (205b)

  1. Satz: Allegro
  2. Satz: Rondeau en polonaise (Rondo und Polonaise)
  3. Satz: Tema con variazione

George Gershwin

Rhapsodie in blue (in der Fassung für Klavier solo)

Pause

Ludwig van Beethoven

Klaviersonate cis-Moll, op. 27,2 („Mondscheinsonate“)

  1. Satz: Adagio sostenuto
  2. Satz: Allegretto
  3. Satz: Presto agitato

Franz Liszt

Études d’exécution transcendante d’après Paganini

  1. Preludio non troppo lento
  2. Andante capriccioso
  3. La Campanella: Allegretto
  4. Vivo
  5. La Chasse: Allegretto
  6. Thema mit Variationen: Quasi presto

Die Klaviersonate D-dur KV 284 von Wolfgang Amadeus Mozart ist zweifellos eines seiner bedeutendsten und brillantesten Werke und zeigt in der Themenanlage einen Zug ins Große, ins Orchestrale. Die Sonate nannte Wolfgang Amadeus Mozart selbst eine „schwere Sonate“.

Eine der bekanntesten Kompositionen Gershwin’s ist die Rhapsody in Blue , verbindet sie doch Jazz und konzertante Sinfonik.  In der Fassung für Klavier solo ist sie selten zu hören.

Unter dem Namen „Mondscheinsonate ist die Klaviersonate Nr. 14 op. 27 Nr. 2 in cis-Moll von Ludwig van Beethoven weltberühmt. Mit dem Mond hat die Sonate freilich wenig zu tun. Beethoven selbst nannte sein Werk eine Sonata quasi una Fantasia [„gleichsam eine Fantasie“] per il Clavicembalo o Piano-Forte. Die Bezeichnung Fantasia bezieht sich auf die ungewöhnliche Satzfolge der Klaviersonate, deren Sätze in ihren Tempi von der herkömmlichen Sonatenform abweichen.

Robert Schumann selbst bezeichnete die Études d’exécution transcendante d’après Paganini  von Franz Liszt als »die schwierigsten Werke jemals für Klavier geschrieben«. Die ursprüngliche Vorlage für diese Werke waren die Solo-Capricen für Geige vom „Teufelsgeiger“ Niccolò Paganini . Lediglich die dritte Etüde „La Campanella“ geht auf den Schlusssatz des 2. Violinkonzertes von Paganini zurück. Mit seinen zarten Glöckchenklängen ist es bis heute ein beliebter Ohrwurm, egal auf welchem Instrument.

Natürlich darf auch ein Werk von Xaver Scharwenka nicht fehlen, ist doch Christian Seibert  Vorsitzender des Kuratoriums der Scharwenka Stiftung.

Mit diesem anspruchsvollen Programm wird der in Delmenhorst geborene und heute in Frankfurt (Oder) lebende Pianist das Publikum begeistern.

 

 

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung kostet 24,00 €.

Karten sind im Vorverkauf erhältlich:

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und bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen, an den Gästeinformationen sowie an der Kasse des Scharwenka Kulturforums freitags 09.00-13.00 Uhr und samstags 10.30-16.00 Uhr.

Bitte beachten, im Scharwenka Haus gilt eine Hygieneordnung.

Diese Veranstaltung wird von der Sparkasse Oder-Spree unterstützt.