
Die „Tortenschlachterei“ aus Reichenwalde kommt am Donnerstag, den 5. November, mit ihren selbstgebackenen Kuchen und Torten ins Scharwenkahaus. Und nicht nur das: In der Reihe „Zur Kaffeezeit“ wird Projektleiterin Josefine Werner in Wort und Bild über die 100jährige wechselvolle Geschichte der Wohnstätten Reichenwalde der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal berichten.

Was 1925 als Arbeiterkolonie für obdachlose Männer aus Berlin und Umgebung begann, ist heute Zuhause für rund 77 Menschen mit Behinderungen. Wie sie hier leben, arbeiten und betreut werden, erfahren die Gäste während der kurzweiligen Veranstaltung im Scharwenkahaus bei Kaffee und Kuchen.

Der Kuchen stammt aus der „Tortenschlachterei“. So nennt sich die Bäckerei mit Café, das vor einem Jahr inmitten der Wohnstätte in der sanierten ehemaligen Schlachterei neben dem Gutshaus öffnet wurde und sich seitdem großer Beliebtheit erfreut. Die „Tortenschlachterei“ ist kein gewöhnliches Café, es steht für gelebte Inklusion, soll Menschen mit und ohne Behinderung zusammenbringen. „Nach dem Motto: Essen verbindet!“, sagt Josefine Werner.
Zu dem sechsköpfigen Café-Team gehört auch Ivonne Loverenz, die in der Wohnstätte lebt und den Kaffee-Automaten bedient. Verantwortlich für den guten Kuchen ist die gelernte Bäckerin Lydia Clemens. Alles wird mit Liebe, Geduld, guten Zutaten und natürlich viel Butter gebacken, bekennt die 30-Jährige, die über ihre Backleidenschaft berichten wird. Und vielleicht verrät sie ja auch ein Rezept.
Fotos: Ruth Buder
Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr. Karten gibt es für 15 Euro inclusive Kaffee und Kuchen (bis 18 Jahre frei) unter der Hotline 0152 05136475

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