
Augenblicks bei ihrer Eröffnungsrede zur Einweihung
der neuen Bühne anzumerken.
Wer ganz still war, konnte es vielleicht hören: das Plumpsen der Steine, die den Vorstandsmitgliedern und sicher auch den vielen fleißigen Mitstreitern des Scharwenka-Kulturvereins von ihren Herzen fielen angesichts dieses doch schon überwältigenden Ereignisses – die Einweihung der neuen Garten-Bühne. Vor zweieinhalb Jahren die ersten Gedanken dazu, seither viele Ideen, Streitgespräche, wieder verworfene Vorstellungen, hitzige Debatten vor allem im Vorstand. Und über allem schwebte die stete Sorge, ob genügend Geld dafür eingeworben werden kann. Denn allein hätte es der Verein, so emsig seine Mitglieder auch sind, niemals geschafft, so ein Vorhaben zu stemmen. Dann in tatsächlicher Rekordzeit von drei Monaten auf den Punkt fertig gebaut, sogar mit frischem Rollrasen versehen, steht sie nun da, die Neue. Bestaunt und für gut befunden wohl von jedem, der sie bei der Eröffnung in Augenschein nahm – darunter auch geladene Gäste wie LOS-Landrat Frank Steffen, Bad Saarows Bürgermeister Christian Schroeder und der Staatssekretär Tobias Dünow aus dem Brandenburger Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur. Er bescheinigte den engagierten Leuten aus dem Verein, dass man diesen Bau eher in Regie eines Fachbetriebes gesehen hätte. Aber er ist – so unglaublich es klingen mag – in ehrenamtlichem Engagement und dank ordentlicher Arbeit von Handwerksbetrieben aus der Region entstanden. Dafür zollte er dem Verein große Anerkennung.
Vera Jaspers dankte neben den großen Geldgebern aus der EU, dem Land und der Sparkassen-Stiftung ausdrücklich auch den vielen großzügigen Spendern aus Bad Saarow und Umgebung. Sie beweisen durch ihren finanziellen Beitrag, dass Kultur im Ort auch durch so ein lobenswertes Engagement lebe. Sie haben mitgeholfen, dass das denkmalgeschützte Scharwenka-Haus nun durch ein so wertiges Bauwerk, wie es die Bühne ist, in wunderbarer Weise ergänzt werde. Stellvertretend für die vielen privaten Spender – von denen jene mit 500 oder mehr Euro mit einer Namensplakette an den Säulen der Bühne verewigt werden – bat Vera Jaspers eine langjährige treue Besucherin und Spenderin auf die Bühne: Karin Schneider. Sie fühlte sich sehr geehrt, dass sie das rote Schleifenband zur Eröffnung der Bühne zerschneiden durfte. Und auf jeden Fall erwähnt werden muss auch der Rotary-Club-Bad Sarow-Scharmützelsee, der 100 neue, sehr ansehnliche wetterfeste Stühle für den Garten finanzierte mit der Aufschrift: Mein Lieblingsplatz.
Für jeden der zahlreich erschienenen Besucher hatte es zu Beginn der Veranstaltung ein Glas Sekt gegeben, ehe nach den offiziellen Reden dann der musikalische Teil des Nachmittags begann, gestaltet vom Brandenburgischen Konzertorchester unter dem Dirigenten Gabor Boljan und mit dem Sänger Brendan Sliger. Sie nahmen die Zuhörer mit auf Reisen in die Ferien. Moderiert von Katrin Zimmermann, die im Orchester auch Oboe spielt, entführten die Musiker samt Sänger mit ihren Titeln die Zuhörer nach Frankreich, Österreich, Irland und Spanien, wobei das Publikum teilweise fröhlich mitsang.
Zwischendurch ging der Blick der Verantwortlichen immer auf das Regenradar, denn es zog ein heftiges Niederschlagsgebiet heran. Aber auch darauf war der Verein vorbereitet, hatte Regencapes ausgeteilt, was die Zuschauer anerkennend honorierten, so dass die Veranstaltung nur um wenige Minuten verkürzt beendet werden musste.




namens aller aktiven fleißigen Mitglieder des Scharwenka-Vereins ganz
besonders ihren Vorstandsmitgliedern, denen es zu verdanken ist, dass
es diese Bühne gibt.


auch an Regen-Capes

Besuchern entgegen genommen.